Satzung

Hiermit verliert die Satzung vom 17.05.2003 ihre Gültigkeit.

§1

Der Verein führt den Namen "Wassersportverein Rehköppel", hat seinen Sitz in Edertal und ist in das Vereinsregister eingetragen.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Zweck des Vereins ist die Förderung des Segelsports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.

§2

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

§3

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§4

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§5

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 4/5 aller Mitglieder beschlossen werden.

§6

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit dem Tag der Gründung und endet am 31.12.1972

§7

Mitglied des Vereins kann auf schriftlichen Antrag jede natürliche Person, nach Zahlung einer Aufnahmegebühr werden.

       

Auf schriftlichen Antrag können:
 
  • Ehegatten und Lebenspartner von Vereinsmitglieder
  • deren Kinder und Kindeskinder
 
eine Familienmitgliedschaft erwerben. Familienmitglieder zahlen 25% der
derzeit gültigen Aufnahmegebühr und 25% aller Beiträge, die ein     
ordentliches Mitglied zu zahlen hat. Jedes Familienmitglied kann auf
schriftlichen Antrag in die Warteliste für die Zuteilung für einen
Stegplatz aufgenommen werden. Mit Zuteilung eines Stegplatzes wird
das Familienmitglied ordentliches Mitglied und zahlt dann die vollen
Beiträge, die ein ordentliches Mitglied zu zahlen hat.


Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Gesamtvorstand, er kann nur von der Mitgliederversammlung überstimmt werden. Zum Ehrenmitglied kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung jeder ernannt werden, der sich um den Verein außergewöhnliche Verdienste erworben hat.

§8

Mitglieder können ihren Austritt zum Jahresende dem Vorstand gegenüber bis zum 30.09. jeden Jahres schriftlich erklären.

Bis zum Jahresende bleibt das ausscheidende Mitglied verpflichtet, den Jahresbeitrag zu zahlen.
       
Erben von Mitgliedern mit Nutzungsrechten und von Mitgliedern, die einen vereinseigenen Stegplatz gemietet haben, wird ein Vorrecht eingeräumt, die Rechte zu     übernehmen. Der WSVR bietet dem Alleinerben oder einer Person aus der Erbengemeinschaft die Mitgliedschaft gegen 25% der Aufnahmegebühr an. Der Erbe muss sich innerhalb von 6 Monaten nach Bekannt werden des Erbfalls entscheiden. Wird er danach nicht Mitglied, stellt der Verein ab diesem Zeitpunkt die Kosten für die Nutzung der vereinseigenen Anlagen in Rechnung.

Bei Streitigkeiten behält sich der Verein vor, einen Erbschein und gegebenenfalls auch ein gültiges Auseinandersetzungszeugnis zu Verlangen.

Der Ausschluss aus dem Verein kann von den Mitgliedern mit einfacher Mehrheit beschlossen werden, wenn ein Mitglied
                       

  • gegen die Satzung verstößt,
  • mit der Zahlung des festgesetzten Mitgliedsbeitrages und der angeforderten Umlage trotz Aufforderung 3 Monate im Rückstand ist,
  • gröblich das Ansehen oder die Interessen des Vereins geschädigt hat.
§9

Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren sind entsprechend den Beschlüssen der Mitgliederversammlung im Bankeinzugsverfahren zu entrichten.

§10

Der Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus dem 1. und dem 2.Vorsitzenden. Jeder vertritt allein.

Intern wird vereinbart, daß der 2. Vorsitzende dem Verein gegenüber  verpflichtet ist, sein Vorstandsamt nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden auszuüben.

§11

Der Vorstand (gem. § 26 BGB) und dem erweiterten Vorstand (Gesamtvorstand) obliegt die Leitung des Vereins und die Führung der Vereinsgeschäfte. Der erweiterte            
        Vorstand besteht aus
                     
            a) dem Schriftführer
            b) dem Kassenwart
            c) dem Technischen Leiter
            d) dem stellvertretenden Technischen Leiter
            e) dem Sport  und Jugendwart

Eine Vereinigung von zwei Ämtern in einer Person (Personalunion)  ist möglich. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes bilden bis zur Neuwahl die übrigen Vorstandsmitglieder den Vorstand allein.

§12

Der Beirat besteht aus 4 Mitgliedern und hat die Aufgabe, den erweiterten Vorstand in allen technischen Dingen zu beraten. Er wird dort durch den Technischen Leiter oder seinem Stellvertreter vertreten.

§13

Vorstand, erweiterter Vorstand und Beirat haben eine Amtszeit von zwei Jahren, bleiben aber über ihre Amtszeit hinaus bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Sie werden jeweils von der Mitgliederversammlung gewählt. Eine Wiederwahl, die auch in Form einer Blockwahl möglich ist, ist zulässig.

Der Gesamtvorstand wird durch den 1. oder 2. Vorsitzenden mündlich  oder schriftlich einberufen. Eine Frist ist hierbei nicht einzuhalten. Er ist ferner einzuberufen wenn dies von zwei Gesamtvorstandsmitgliedern verlangt wird. Beschlußfähig ist er bei Anwesenheit von 3 Mitgliedern und dem 1. oder 2. Vorsitzenden. Protokolle sind vom Schriftführer zu unterschreiben.

Der Beirat ist beschlußfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind.
Beschlüsse werden in beiden Gremien mit einfacher Mehrheit gefaßt.

§14

Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen, sie wird durch den 1. oder 2. Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung spätestens 4 Wochen vor dem Termin einberufen.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind bis 2 Wochen vor dem Termin an den 1. oder 2. Vorsitzenden zu richten. Daraufhin erhält jedes Mitglied eine ergänzte Tagesordnung, über die auch bei satzungsändernden Anträgen in der Mitgliederversammlung beschlossen werden kann.

Zur Wahrung der fristen ist der Poststempel maßgebend.

Versammlungsleiter ist der 1. oder 2. Vorsitzende, bzw. eine von ihm beauftragte Person.

Die satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit bei Satzungsänderungen mit 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Personenwahl ist der Bewerber mit den meisten Stimmen gewählt. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied nach Vollendung des 16. Lebensjahres.

Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer unterzeichnet.

§15

Der Verein unterhält und erneuert Steganlagen wofür auf Antrag des Beirates und Bestätigung durch den Gesamtvorstand Umlagen erhoben werden und unentgeltliche Arbeitsstunden zu leisten sind. Arbeitsstunden können gemäß Beschluß des Gesamtvorstandes auch durch Geldzahlungen abgegolten werden. Die Höhe der Geldzahlung wird durch Beschluß des Gesamtvorstandes festgesetzt. Die von den Mitgliedern erworbenen Anteile an einer Steganlage gehören  jedoch zur jeweiligen Stegeinheit. Sie können vom Steg nicht getrennt werden. Die Zuweisung eines Stegplatzes erfolgt durch Beschluß des Gesamtvorstandes im Einverständnis mit den betroffenen Anteilseignern.

§16

Der Verein hat grundsätzlich das Recht, jeden Anteil an der Steganlage den ein Mitglied veräußern will, gegen Zahlung einer Ablösungssumme zu erwerben, um das Bestehen Vereins nicht zu gefährden. Die Ablösungssumme wird durch den gemeinsamen Vorstand festgesetzt.

§17

Anlieger an den Steganlagen des WSV Rehköppel kann nur sein, wer zugleich Mitglied des Vereins ist.
      
Die Vermietung eines Stegplatzes darf nur an Vereinsmitglieder erfolgen und muß dem Vorstand vor Beginn des Mietverhältnisses unter Angabe der Adresse des Mieters schriftlich mitgeteilt werden. Gastlieger sind dem Verein schriftlich anzuzeigen.


   
Edertal, den 30.06.2009